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„Mein Glaube wird größer, wenn ich mit anderen darüber rede“

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In einem gemeinsamen Gottesdienst mit der Gemeinde, haben wir Jesu Doppelgebot in die Mitte gestellt: „Was ist das größte Gebot? – Liebe den Herrn, deinen Gott; und deinen Nächsten wie dich selbst. Kein Gebot ist größer als diese beiden.“ Was heißt das für unsere Jugendlichen? In jeweils drei Gruppen haben sie sich der Frage gestellt.

Gottesbild

Gott – der Therapeut

Gott ist ein Freund und ein Vater, der immer zuhört; egal was es ist. Er ist immer für uns da und hilft uns, wenn wir ihn brauchen. Wenn wir regelmäßig mit ihm kommunizieren und an ihn glauben, wissen wir das unser Leben sich verbessern wird. Er ist unser Symbol der Hoffnung, der Liebe und des Glaubens. Wir alle brauchen ihn.

Gott – der vielfältige Freund

Gott ist eine Kraft, die immer da ist, wenn man sie braucht. Wie ein guter Freund auf den man sich verlassen kann. Er lässt die Leute machen, damit sie aus ihren Fehlern lernen können, aber greift auch in manchen Situationen ein. Wenn etwas Schlimmes passiert, hat Gott für alles einen Grund und handelt nicht in schlechten Absichten.

Gott – der unsichtbare Held

Man kann Gott nicht sehen, aber er ist da als Helfer, wenn man ihn braucht. Gott spricht in Liebe und will das Beste für uns alle. Gott will für seine Taten keine Belohnungen; seine Belohnung ist, uns glücklich zu sehen.

Auf der Suche nach Gott in London

Nächstenliebe

Nächstenliebe ist vielfältig, unter anderem beinhaltet es Achtsamkeit, Respekt, liebevoller Umgang und Hilfsbereitschaft. Es ist wichtig, Verständnis zu zeigen und sich in manchen Situationen selbstlos zu verhalten. Es ist selbstverständlich, dass man seine Freunde und seine Familie liebt, doch Nächstenliebe bedeutet, dass man auch Leute gut behandelt, zu denen man kein enges Verhältnis hat.


Nächstenliebe bedeutet, andere Leute nett und respektvoll zu behandeln, ihnen mit Würde zu begegnen und ihnen auch neue Dinge beizubringen, die ihnen in der Zukunft helfen.


Wir sollten darauf achten, wer in Not ist und versuchen, ihnen zu helfen. Die Flüchtlinge in unserer Nachbarschaft (z.B. Jesuit Refugee Service Wapping) brauchen unsere Liebe. Wir müssen sie so behandeln, wie wir behandelt werden wollen. Sie sind Menschen, so wie wir, und brauchen dasselbe wie wir.


Eigenliebe

Um andere richtig zu lieben, müssen wir zuerst uns selber lieben und uns selbst akzeptieren. Wir sind alle schöner und netter als wir denken, und das müssen wir auch wissen. Mit einer neuen Sicht von uns selbst, kommen auch neue Beziehungen.


Um sich selbst zu lieben, muss man zuerst sich selbst akzeptieren und dankbar sein für die Person, die man ist. Man muss lernen, sich selber vergeben zu können und in einem liebevollen Umgang mit sich selbst zu leben. Man sollte sich zeit für sich selber nehmen und sich mit sich selbst auseinandersetzen, um seinen inneren Frieden zu finden.


Um sich selbst zu lieben, solltest du daran denken, dass du nach Gottes Ebenbild geschaffen bist, und dass die Selbstliebe  ein Weg ist, die Liebe Gottes zu dir zu erkennen. Betrachte deine Stärken und Schwächen mit Güte, vertraue auf Gottes Liebe und sei bereit, dich selbst zu akzeptieren, so wie Gott dich geschaffen hat.

1 Kommentar

  1. Sehr gut durchdachte Texte, die sicher auch anderen jungen Leuten Mut machen, sich auf Religion einzulassen und Gottvertrauen zu entwickeln.


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