Seit 200 Jahren Messenweise Gemeinschaft.

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Das sind wir.

Zuhause in Whitechapel und Ham (Richmond) leben wir gemeinsam unseren Glauben und unsere Gemeinschaft – und das seit ungefähr 1809. 

Als Gemeinde aus Jung und Alt feiern wir Gott, aber auch unsere deutschen Wurzeln, traditionell und doch modern unter unserem Namensgeber St. Bonifatius.

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen!

In Farbe und bunt

So sehen wir aus.

Ein Baum des Lebens

Unser Leitbild.

Beziehung - Kern unserer Gemeinde.

Man muss weggehen können
und doch sein wie ein Baum:
als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.

– Hilde Domin, Ziehende Landschaften

Glauben ist nicht wissen, aber vertrauen, und das ist manchmal das Wichtigste im Leben.

Mit einem kindlichen Urvertrauen werden wir geboren; in Liebe trauen wir uns einem anderen Menschen an; und als Christen vertrauen wir am Ende auch darauf, dass das Leben stärker ist als der Tod.

Zum Glauben gehört der Zweifel, der ihn immer wieder hinterfragt aber auch voranbringt. In seiner alten indogermanischen Herleitung heißt glauben vor allem „sein Herz auf etwas setzen“.

Als Gemeinde wollen wir auf Gott setzen, unser Herz an ihn hängen und so auf die alles entscheidende Frage Jesu im Evangelium antworten: „Liebst du mich?“ (Joh 21,15ff).

Auch in einer Auslandsgemeinde treffen sich Menschen in verschiedensten Lebenssituationen und mit unterschiedlichsten Bedürfnissen.

Als Gemeinde wollen wir Neue mit Freude willkommen heißen und ein offenes Ohr für jeden haben.

Veränderungen sind für uns auch ein Zeichen von Lebendigkeit, weshalb wir alle Vorschläge und jedes Engagement ausdrücklich begrüßen.

Eine Gemeinde im Sinne Jesu kann nicht für sich bleiben, sondern streckt die Hand immer auch nach Anderen aus.
 
Es ist spannend und bereichernd, verschiedene Formen des Glaubens und des Gottesdienstes zu erleben und kennenzulernen.
 
Als Gemeinde wollen wir bewusst den Austausch mit den deutschsprachigen protestantischen Gemeinden, den lokalen katholischen Gemeinden, der anglikanischen Kirche und den interreligiösen Dialog suchen und fördern.
 
Auch der gute Kontakt zu örtlichen Hilfsorganisationen und deutschsprachigen Institutionen (Botschaften, Goethe-Institut, Deutsche Schule) ist uns wichtig.
In unserer von Globalisierung und Internationalität geprägten Welt ist Heimat nicht so sehr ein Ort als ein Gefühl. In der Heimat fühlt man sich zugehörig und geborgen.
 
Dieses Gefühl transportiert sich über menschliche Kontakte, eine gemeinsame Sprache und geteilte Traditionen.
 
Als Gemeinde wollen wir Heimat lebendig werden lassen, in dem wir Liebgewonnenes und Vertrautes pflegen aber auch immer wieder neu miteinander wachsen lassen.

Gemeinschaft ist zentral in Evangelium und Kirche und reicht weit über den Gottesdienst hinaus.

Gemeinschaft (Kommunion) ist fester Bestandteil der Heiligen Messe und soll nach dem Willen Jesu auch unseren Alltag prägen.

Als Gemeinde wollen wir offen aufeinander zugehen, einander kennenlernen und beistehen. Es ist uns wichtig, den Menschen zu kennen, der vor oder neben uns sitzt. In einer Atmosphäre der Vertrautheit wollen wir gemeinsam beten und feiern, die Hürden des Alltags nehmen und Freundschaft schließen.

Jesu Auftrag, im Anderen den Nächsten und Gott zu erkennen, gehört zum Kern unseres Glaubens. Die Not Anderer kann uns daher nie gleichgültig sein.
 
Als Gemeinde wollen wir Hilfesuchenden neben geistlichen Angeboten auch Unterstützung in materieller Form anbieten.
 
Unser Engagement bleibt dabei nicht auf Mitglieder unserer Gemeinde beschränkt, sondern bezieht vor allem auch Bedürftige Menschen in unserem direkten Umfeld in Whitechapel und Ham mit ein.
 
Auch unsere Spendenaktionen für örtliche Hilfswerke wollen ein Zeichen christlicher Nächstenliebe sein.

Menschen brauchen Vertrauen, um sich zu öffnen, zu entfalten und zu wachsen. Ohne Vertrauen kann es kein ehrliches und fruchtbares Miteinander geben.

Als Gemeinde wollen wir einander Vertrauen schenken, über vertraute Bräuche, Feste und Feiern zueinander finden und so einen geschützten Ort füreinander schaffen.

Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes. In Riten und Worten sollen Menschen spüren können, dass Gott mit ihnen ist.
 
In entscheidenden Lebenswenden und Krisen kann das besonders hilfreich und wichtig sein. Als Gemeinde wollen wir vor allem in den Sakramenten von Taufe, Eucharistie / Erstkommunion, Buße, Firmung und Krankensalbung den Menschen Gott nahe bringen.
 
Über die liturgische Feier hinaus soll auch im Alltag erfahrbar werden, dass Gott immer an unserer Seite ist, in Trauer und Leid, in Freude und Hoffnung.
Ursprung und Ziel des Lebens haben für uns einen Namen, den es immer wieder neu zu entdecken und auszubuchstabieren gilt.
 
Denn unser Erkennen ist in den Worten von Paulus immer nur „Stückwerk“. Aber in der Menschwerdung hat Gott uns sein Antlitz gezeigt und sich in den Worten und Taten Jesu Christi als der „Gott-mit-uns“ (Immanuel) geoffenbart.
 
Als Gemeinde wollen wir unserem Gott in der Kraft des Heiligen Geistes, den wir in Taufe und Firmung empfangen haben, folgen. Denn er will, dass wir „das Leben haben, und es in Fülle haben“ (Joh 10,10).
Der Mensch macht die Gemeinde

Die freundlichen Gesichter.

übergreifend

Seelsorgeteam

Pfarrer_Andreas_Blum_quadrat

Andreas Blum

Pfarrer
Edith_Sander_2021

Edith Sander

Gemeindereferentin
Avatar

Francis Wahle

Priester
Avatar

John Moffatt Sj

Priester
Pfarrgemeinderat

Whitechapel

Avatar

Susi Underwood

Vorsitzende

Anthony Perera

GM Wynfrid House

Andrea Weyand

Stv. Vorsitzende

Andreas Blum

Pfarrer

Joney Prater

Schriftführerin

Edith Sander

Gemeindereferentin

Ulrike Franke

Pfarrgemenderat

Ham

Avatar

Luzia Balk

Vorsitzende

Andreas Kirsch

Stv. Vorsitzender

Andreas Blum

Pfarrer

Edith Sander

Gemeindereferentin

Claudia Hoss

Schriftführerin

Petra Robson

Treasurer

Inge Paret

Markus Nitsche

Die Oase: Die Gemeinde schwarz auf weiß

Unser Gemeindbrief, der schon zu einem regelrechten Magazin gewachsen ist erscheint einmal im Quartal. 

Man findet ihn als Download bei uns und ausgelegt in unseren Kirchen, dem Wynfrid House, den deutschsprachigen Botschaften, dem YMCA und anderen christlichen Stellen.

Wie wir wurden, was wir sind.

Unsere Geschichte.

In über 200 Jahren haben sich natürlich mehr Geschichten gesammelt, als wir hier jemals erzählen könnten. Dennoch reicht es für eine kleine Zeitreise zu unseren Wurzeln – in eine andere Welt.

Guter Ruf ist kostbarer als großer Reichtum.

Unsere Finanzen

Wir sind gut aufgestellt. Aber...

Unsere Gemeinde wird vom Katholischen Auslandssekretariat durch die Entsendung zweier hauptamtlicher Seelsorger und Zuschüsse für z.B. Renovierungen unterstützt.

Alle anderen laufenden Kosten wie zum Beispiel Kosten für Kirchenmiete und Organisten sowie Erwachsenen- und Jugendseelsorge muss die Gemeinde aus eigenen Mitteln bestreiten. Das Gesamtbudget für diese Kosten beträgt derzeit ca. £35,000 p.a.

Wir sind daher auf die Unterstützung jedes einzelnen Gemeindemitgliedes im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten angewiesen.

Wir brauchen Deine Spende

Du kannst uns uns im Wege des Dauerauftrags oder mit einer einmalige Spenden unterstützen. Sehr interessant könnte für Dich das „Gift-Aid-Scheme“ sein, bei dem Dich das Finanzamt steuerlich unterstützt.

Falls Du uns aus Deutschland helfen möchtest, kannst Du an das Konto des Katholischen Auslandssekretariats spenden, um die steuerliche Abzugsfähigkeit in Deutschland zu gewährleisten.

Natürlich freuen wir uns auch, wenn Du in der Messe einen Beitrag zur Kollekte leistest.

Wir danken Dir, dass Du unsere Arbeit und Gemeinschaft mit ermöglichst.

Bankverbindung Whitechapel

HSBC
Kto.-Nr. 91735012
Sort Code: 40-05-20

IBAN: GB74HBUK40052091735012
BIC: HBUKGB4B

Kontoinhaber:
WRCDT German Church

Registered Charity 233699

Bankverbindung Ham

HSBC Kingston
Kto.-Nr. 11393065
Sort-Code: 40-23-29,

IBAN: GB68HBUK40232911393065
BIC: HBUKGB4B

Kontoinhaber:
Germanspeaking Catholic Church

Registered Charity 233699

Freunde, die du nur noch nicht kennst.

Unser Gästehaus

Seit 1970 erwarten im Wynfrid House – benannt nach dem bürgerlichen Namen des St. Bonifatius – 34 Doppel- und Einzelzimmer und 2 große Schlafsäle Gäste, Reisegruppen und Schulklassen aus der ganzen Welt.

Mit den Jahren hat sich das Haus sogar in die Top 20 der „Bed and Breakfasts“ in ganz London gemausert.

Wir sind nicht allein auf der Welt.

Soziales Engagement

SOS Neighbourhood
Care Group

Ham and Petersham SOS kümmert sich in ihrer Nachbarschaft um Mobilität, Aktivitäten und Hilfe im Alltag.

Jesuit Refugee
Service

JRS begleitet und unterstützt Geflüchtete dabei, in England zurechtzukommen, Gesund zu werden und zu lernen.

Richmond
Foodbank

Niemand in und um Richmond soll Hungern! Die Foodbank versorgt Menschen in Not mit ausgewogenen Lebensmitteln. 

Spitalfield Crypt
Trust

Der SCT hilft Menschen mit Alkohol- und anderen Abhängigkeiten, ein gesundes, erfülltes Leben zu führen.

Lasst die Kinder und hindert sie nicht, zu mir zu kommen!

Selbstverständlich: Safeguarding

Safeguarding nennt man die Gewährleistung des Wohlergehens von Kindern und besonders schutzwürdigen Erwachsenen.

Ziele sind der Schutz vor jeder Art von Missbrauch (physisch, sexuell, emotional oder durch Vernachlässigung) und die Verhinderung von körperlichen und seelischen Verletzungen, sichere Durchführung von Aktivitäten.

Zur Gewährleistung dieser Selbstverständlichkeit haben wir folgende Schritte ergriffen: 

Jedes Gemeindemitglied, das ein Ehrenamt in der Gemeinde ausübt, muss DBS (Disclosure and Barring Service) gecheckt sein.

Für die Teilnahme an Veranstaltungen müssen die Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis zur Teilnahme und zur Bildveröffentlichung erklären.

Der/Die Leiter der Aktivität muss/müssen einen Bericht schreiben.

Über einen Unfall oder anderen Vorfall muss ein Protokoll angefertigt und den Eltern zur Kenntnis gebracht werden.

Bei einem Verdacht oder einem konkreten Missbrauchsfall ist dies dem Safeguarding Representative mitzuteilen, der den Fall aufnimmt und Hilfestellung leistet.

Der Safeguarding Representative wird sich das Anliegen in Ruhe anhören und aufnehmen, aber niemals werten, keinen Kontakt zum Beschuldigten suchen und diesen auch nicht informieren.

Er wird den Fall an die Safeguarding Kommission der Diözese weiterleiten, die alles Notwendige in die Wege leitet.

Im Falle eines Notfalles wende Dich bitte sofort an die Polizei 999 und Social Services und teile es dem Safeguarding Representative mit.

Gott a Question?​

Nimm einfach Kontakt zu uns auf. Wir sind gerne für Dich da.