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Hilfe für die Ukraine

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Lecker Fasten! Unser diesem Motto stand unser diesjähriger Laetare Sonntag in Whitechapel. Bereits am Samstag traf sich ein engagiertes Kochteam (s.u. von links nach rechts: Inge M., Susi, Ulli, Matthias und Inge G.) im Wynfrid House zur Vorbereitung und servierte dann am Sonntag nach der Messe mit Bischof Nicholas Hudson ihre schmackhaften Kreationen.

Der Erlös kam unserer Kollekte für Katholische Gemeinden in der Ukraine zugute. Insgesamt konnten wir aus Ham und Whitechapel mehr als 1,200 Pfund überweise. Allen Köchen und Spendern sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt!

Unser Friedensgebet aus St. Bonifatius für die Ukraine

 

„Uns bleibt nur noch das Gebet um Frieden,
und wir bitten auch die Menschen auf der ganzen Welt darum.
Denn der Friede ist die Hauptsache und bleibt trotz allem unsere Hoffnung.“
So bat der Bischof von Odessa in der Ukraine in einem Interview
am Tag des russischen Angriffs auf das Land.

Daher wollen auch wir beten und bitten:
Gott, du Kraft des Friedens.
Gott, du Quelle der Gerechtigkeit.

Wir stimmen ein in die Klage der Menschen in der Ukraine.
Mit ihnen trauern wir um die Opfer und Toten des Krieges.
Mit ihnen sind wir erschrocken über die tödliche Gewalt.
Mit ihnen hoffen wir auf ein Ende des Blutvergießens.

Gott, du stehst auf der Seite der Opfer – immer:
zerbrich die Waffen der Aggressoren,
löse die Hartherzigkeit der Schuldigen,
gib Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung.

Wir bitten für unsere orthodoxen Schwestern und Brüder,
lass sie nicht verzweifeln, sondern in dir Halt und Kraft finden.
Segne sie in ihrem Beistand für die Verletzten und Verzweifelten.
Segne und bewahre alle, die in ihren Kirchen Zuflucht suchen.
Segne ihre Worte des Trostes und lass sie durchdringen.
Segne ihr Friedenszeugnis und lass es Frucht bringen.

Gott, unsere Ohnmacht ist nur schwer erträglich.
Unsere Fragen, Zweifel und Ängste wachsen.
Zeige und erweise dich als unser Gott,
der die Ausgelieferten nicht im Stich lässt.
Denn du und dein Wort sind unsere Hoffnung.
Trage uns durch diese Zeit und schenke uns Menschen die Umkehr
ohne die es keinen Frieden geben kann.

Amen.

 

Folgende Beiträge wurden von Gemeindemitgliedern eingereicht:

Hilf, Maria, es ist Zeit,
hilf Mutter der Barmherzigkeit.
Du bist mächtig, uns aus Nöten und Gefahren zu erretten.
Denn wo Menschenhilfe bricht,
mangelt doch die Deine nicht.
Nein, du kannst das heisse Flehen
deiner Kinder nicht verschmähen.
Zeige dass du Mutter bist,
wo die Not am größten ist.
Hilf, Maria, es ist Zeit,
hilf Mutter der Barmherzigkeit.

(von Johanna, die sich erinnerte, dass ihre Mutter dies im Bunker mit ihr gebetet hat)



Allein den Betern kann es noch gelingen,
Das Schwert ob unsren Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was’sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Elend bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen.

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

(von Anneliese, die sich an diesen Text von Reinhold Schneider erinnert hat)

 

Was denkst du, Gott,

über das, was geschieht.

Da in der Ukraine. Von Russland bedroht.

Du hast Gedanken des Friedens.

So sagt es die Bibel. (Jeremia 29,11)

Aber jetzt droht Krieg.

Und wir haben Angst.

Zu viel Bosheit und Sturheit.

Hass und Hetze.

Da wird einem schwindelig.

Wo gibt es Halt?

Wir kommen zu dir und bitten dich, Gott:

Pflanz deine Gedanken des Friedens ein

in die Köpfe der Mächtigen.

In die Herzen derer,

die jetzt um Frieden verhandeln.

Gib Hoffnung und Zukunft.

Und klaren Verstand.

Damit Friede sich ausbreitet.

Dort in der Ukraine.

Und hier bei uns.

Amen.


(von Christoph, der dieses Gebet von Doris Joachim geschickt hat)



WIE BIST DU GESTRICKT?
oder ERKENNST DU DICH WIEDER ?
(Bemerkungen / Kommentare zur jetzigen Krise)


Ich kann mich damit nicht befassen, habe genug persönliche Probleme.
Mir geht es nicht gut. Ich kann/ will nicht sprechen.
Ich hatte einen tollen Tag,
war draußen, habe jemanden getro
ffen, haben zusammen Mittag gegessen … och, das ist jetzt für mich kein Thema.

Ich bin total gestresst und verstehe überhaupt nicht, wenn mir gesagt wird, ich soll mich mal ablenken … wieso sind diese Leute so oberflächlich? Immer diese Spaßkultur.
Können wir morgen wieder telefonieren? Du fühlst dich auch so wie ich.
Kommst du mit zum Friedensgebet heute Abend? Ich kann dich im Auto mitnehmen.

Wir haben schon gespendet. So und so hat auch schon gespendet.

Also, ich wäre bereit jemanden aufzunehmen.Ich war auch mal ein Flüchtling.

Sollen wir uns mal zusammensetzen, damit wir sprechen können?

Was kann man tun?

Also, wenn wir telefonieren sollten, bitte das Thema nicht erwähnen, ich bin überlastet mit diesen Gesprächen.

So, ich besorge mir jetzt ein Radio mit Batterie, eine Taschenlampe, und Vorräte habe ich ja sowieso, soll man immer parat haben. Das hat die Regierung immer wieder betont.

Wie lange hält sich Wasser in Flaschen?

Wenn wir im nächsten Winter nicht mehr richtig heizen können, dann komme ich nicht zurecht. 
Ich werde zu meiner Schwägerin ziehen müssen,die hat einen Ofen, der mit Holz beheizt wird. Das halte ich sonst nicht aus. Übrigens, das ganze Holz ist schon ausverkauft.
Meine alte Mutter / Verwandte redet jetzt viel über ihre Kriegserfahrungen/ Flucht.

Also, du musst dich nicht so aufregen, mach lieber das und das … pass auf dich auf.

Meine Nachbarin / meine Putzfrau ist Russin. Was soll ich tun?

Erinnerst du dich auch an die Kubakrise? Ich war noch in der Schule.

Ich kann nicht einschlafen/ Ich wache zu früh auf.

Ich bin zu viel im Internet. Ich muss das reduzieren. Es fällt mir aber sehr schwer.

Ich sehe jetzt nur noch abends fern.

Ich versuche, mich an eine tägliche Struktur zu halten, damit kann ich mein Leben im Griff behalten.

Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren.


Zu guter Letzt … da hat es an meiner Tür geklingelt, und die Nachbarin brachte mir einen Strauß Tulpen und eine Schale mit frischen Erdbeeren …“weil du dich neulich so aufgeregt hattest.“

(von Shabi, die zur Zeit in Deutschland lebt)
 


Herr, du mein Gott,
du bist ein Gott des Friedens,
wir aber haben Krieg.
Krieg in der Ukraine, Krieg in der Welt.

Hilf Herr, ich bitte dich, hilf.
Hilf den Menschen in der Ukraine,
hilf denen, die flüchten müssen,
bleib bei denen, die verzweifelt
und in Angst zurückbleiben,
stärke die, die jetzt sinnlos auf beiden Seiten der Kriegsfront
um ihr Leben kämpfen müssen
und sich fürchten vor dem Tod.
Tröste die Mütter, die Väter und die Kinder,
die alle Angst haben um geliebte Menschen und um sich selbst.

Herr, auch ich habe Angst.
So viel Sicherheit ist zerbrochen.

Und ich habe auch Angst, dass bei längerer Dauer des Krieges
die Empörung und Empathie der Gleichgültigkeit oder auch dem
Eigennutz weicht.
Ich habe Angst vor dem Schweigen, das dann kommen wird.

Schweigen ist Zustimmung.

Auch daher wird mein Gebet laut – es wird laut zu Dir.

Herr, ich bitte dich um Frieden,
ich bete für den Frieden in der Ukraine,
und um Frieden in den Kriegsgebieten der Welt

Herr, hilf uns allen!

(von Anne, die dieses Gebet für einen Bibelkreis in Köln geschrieben hat)
 

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